Mittwoch, 15. Dezember 2010

Viele kleine Neuigkeiten

Grüßt euch!

Eigentlich wollte ich ja schon längst ein Ball mit Physik springen lassen, doch verschiedene Dinge haben sich mir dabei in den Weg gestellt.
Um nicht so viel schreiben zu müssen, wollte ich es mal mit einem Screencast versuchen. Verschiedene Software, wie xvidcap und record-my-desktop lieferten allerdings nicht die gewünschte Qualität, bzw. brachten überhaupt nur unbrauchbares Material heraus.

Blender hat zum Glück auch eine interne Screencast-Funktion. Diese lässt sich mittels Leertasten-Suchmenü "Make Screencast" oder direkt per Alt+F3 starten. Die Einstellungen sind etwas ungewohnt. Die Anzahl der aufzunehmenden Bilder (Frames) pro Sekunde (FPS) sind unter "User Preference" -> "System" zu finden. Wo und in welchem Format gespeichert werden soll, kann unter "Properties" -> "Renderer" angepasst werden. Zum Beispiel wären das unter "Output" Art und Ort der zu speichernden Datei.
Bei meinem ersten Versuch mit dem Blender-Screencast wusste ich noch nichts von diesen Einstellungen. Ich wusste nicht, wo mein Video sein sollte. Einer Ahnung folgend, schaute ich in mein Verzeichnis aus dem "Output" und fand etlich viele Bilder. Den ersten Schock überwindent, nahm ich die Bilder in kdenlive hinein und hätte so daraus ein Video erstellen lassen. Auf niedriegster Qualitäts- und Komprimierungsstufe dauerte dies mir jedoch zu lange. Nach etwas suchen, fand ich auch heraus, dass ich eben bei den Render-Einstellungen auf Video gestellt auch ein Video im Screencast heraus bekäme.
Gelesen, getan.
Irgendewie mochte Blender dies nicht so gerne und hörte flux nach dem Start der Aufnahme auch wieder auf. Die Zeitspanne betrug 250  Bilder - genau so viel, wie in der Frame Range eingestellt waren.
Dies war seltsam, da ich Videos von anderen sah, die diese Beschränkung nicht hatten.
Tage später und wieder einem SVN Update ging auf einmal der Screencast wie gewünscht.
Glücklich endlich mit Video machen anfangen zu können, wollte ich jedoch vorher noch schauen, wo ich das Video den hosten könnte. OGG war mein bevorzugtes Filmformat und die Hosting-Platform meiner Wahl sollte möglichst einen HTML5-Player haben. Vimeo und Dailymotion blieben in der näheren Auswahl. In Vimeo hatte ich den HTML5-Player nicht gefunden, obwohl er angepriesen ist. An sich gefällt mir die Vimeo-Seite sehr.
Sauber und ruhig.
Wegen fehlendem HTML5 wollte ich aber ersteinmal Dailymotion probieren. Dort gibt es das nette Feature des Motionmaker. Beim Versuch ein kleines OGG-Video hochzuladen, weigerte sich jedoch die Webseite.
*Grrh*
Einen Trost hatte ich: hier bei dem HTML5-Player, der zwar recht gut auf der Testseite dafür geht, lies viele Features auf den normalen Seiten, wie z.B. Vollbild, nicht zu. Rechtsklick wollte per se nicht das entsprechende Menü öffnen.
Also bin ich wieder zu Vimeo und wollte dort meine kleine OGG-Datei los werden. Allerdings war sie für sie zu klein ...
(Hier ist schonmal meine noch leere Vimeo-Seite: vimeo.com/urfoex )


So schlug ich mich mehrere Tage mit diesen Problemen herum, ohne etwas hinzubekommen.
Leicht frustriert hatte ich mich dann einer kleinen Aufgabe gewidmet: Ein kleines Bild für meinen Messenger und weitere sociale Webseiten.
Als Thema hatte ich mir ein Go-Brett genommen.
Hier mal der derzeitige Zwischenstand:


Es war garnicht so einfach und ständig tauchten neue Probleme auf. Aus dem "kurz mal schnell was basteln" wurden mehrere Tage.

Zwischenzeitlich, am 25.11.2010, war die Cava-Deutschland, bei der unter andere Blender 2.5 von Sebastian König (3dzentrale.com) vorgestellt wurde. Ich war als Zuschauer dabei - es gibt sogar sichbare Beweise ^^

Wo ich schon mal dabei bin, hier ein kleiner Werbeblock:
--> igolocal.net - Eine Weltkarte, die anzeigt, wo sich Go-Spieler befinden.

--> 321go.org - Eine Seite, auf der man Go spielend lernen kann. In verschiedenen Lektionen werden einem die Grundlagen mittels verschiedener Brettsituationen dargestellt und interaktiv gelöst.

--> humblebundle.com - Eine prima Aktion - es gibt 5 Spiele zu einem Preis, den man selber festlegen darf, zu kaufen. Man kann sogar Teile oder auch den ganzen Betrag an gemeinnützige Organisationen aufteilen. Und - für mich sehr wichtig - die Spiele laufen nativ unter Linux (!) und man legt sich nicht auf Windows, Linux oder Mac fest, sondern hat Zugriff auf alle drei Versionen. Schon jetzt sind über 0.5 Millionen $ zusammen gekommen. Schon das erste "Humble Indie Bundle" (wolfire.com/humble) war ein voller Erfolg.

(</Werbung Ende>)

Ich hoffe, ich komme bald wieder dazu, sowohl das Go-Brett, als auch (endlich) die Bälle fertig zu bekommen. Inzwischen sind zu dem Ball mit "Soft Body" noch die "richtigen" Bälle aus der Game Engine hinzu gekommen. Es könnte also seien, dass es noch ein Tutorial zu Bällen geben wird, falls ich dies nicht mit zu dem anderen gleich packen kann.


In diesem Sinne,
Auf bald!